Spanische Ärzte

Ärztevermittlung aus Spanien

Der deutsch-spanische Personaldienstleister TTA hat sich auf die Vermittlung von Ärzten und Fachärzten aus Spanien spezialisiert. Die Ärztevermittlung bietet flexible Personalkonzepte und vermittelt Kandidaten mit der Sprachkompetenz B2 und C1 nach Deutschland, insbesondere nach Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Frankfurt, Köln, Düsseldorf und in die Schweiz.

Sprachkompetenz Ärzte

Das spanische Studium der Medizin befindet sich mit einer Dauer von sechs Jahren auf europäischem Spitzenniveau. Es schließt mit dem Titel "grado en medicina" ab. Mit 360 Credit Points und 9.000h befindet sich das Studium im Europäischen Hochschulraum und erfüllt die gleichen Voraussetzungen wie in Deutschland und der Schweiz. 

Der Erwerb einer Fremdsprache ist integraler Bestandteil des Medizinstudiums und bereitet die angehenden Ärzte auf einen internationalen, wissenschaftlichen Diskurs und einen Einsatz in Spanien sowie im Ausland vor. In den verbleibenden vier Jahren liegt der Schwerpunkt auf den klinischen Studien mit einhergehender Spezialisierung und den jeweiligen Praktika in Kliniken und Krankenhäusern. Im sechsten Studienjahr erarbeiten die angehenden Ärzte bzw. Ärztinnen die Doktorarbeit und bereiten sich auf das Studium zum/zur Facharzt/Fachärztin vor.

 

In den ersten zwei Studienjahren finden die vorklinischen Studien in der Anatomie,  der Biologie, der Statistik, der Medizingeschichte und der Psychologie statt. In dieser Zeit befinden sich die angehenden Ärzte in den ersten Praktika, um frühzeitig Kontakt zu den Patienten aufzubauen. Das Curriculum der spanischen Humanmedizin legt besonderen Wert auf den Austausch zwischen Arzt und Patient. Die Kommunikation und der für den Patienten verständliche Sprachgebrauch werden als Ziel des Arzt-Patientenverhältnis definiert.


Vermittlung von Fachärzten aus Spanien

Den Berufstitel eines spanischen Facharztes erwirbt man mit dem postgradualen Studiengang "MIR", der eine Dauer von bis zu fünf Jahren hat. Es existieren 47 Fachrichtungen. 90% aller Facharzttitel sind mit den Fachrichtungen in Deutschland und der Schweiz identisch. Summiert man das Studium der Medizin mit den postgradualen Studiengängen MIR, beträgt die Studienzeit eines spanischen Facharztes bis zu elf Jahren. Mehr als 5.000 Studenten absolvieren jährlich das Medizinstudium. 

 

In Spanien ist der prozentuale Anteil von Ärzten in Bezug auf die Gesamtbevölkerung höher als im europäischen Ausland und nur Südkorea beschäftigt mehr Ärzte pro Kopf als Spanien. Damit liegt die Anzahl spanischer Ärzte weit über dem von der Weltgesundheitsorganisation WHO errechneten Mittel und ihre Anzahl übersteigt die verfügbaren Arbeits- und Ausbildungsplätze für Fachärzte in Spanien. Es ergibt sich ein jährlicher Überhang von mehr als 2.000 Ärzten, zu denen immer häufiger südamerikanische Fachärzte gehören. 

Ärzte Deutschland

Deren Anerkennungsverfahren sind wegen der zu hohen Anzahl an spanischen Ärzten suspendiert worden. Immer mehr Mediziner treffen auf immer weniger Plätze. Da die Wartezeiten auf einen Studienplatz steigen, eröffnen sich spanische und südamerikanische Ärzte neue Perspektiven im europäischen Ausland. Deutschland und die Schweiz gelten als attraktive Zielländer. Hier steigt der Bedarf an Ärzten.


Ärztevermittlung nach Deutschland und in die Schweiz

Die Ärztevermittlung von TTA erarbeitet mit den spanischen Ärzten die Voraussetzungen für den Einsatz in Deutschland und der Schweiz. Typische Einsatzgebiete sind deutsche und Schweizer Spitäler, Fachkliniken, Krankenhäuser und Arztpraxen im Raum München, Köln, Berlin, Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Zürich, Basel, oder Luzern. 

 

Voraussetzung für die Anerkennung sind die beeidigten Übersetzungen der Hochschulzeugnisse, die Approbation im Zielland und der Nachweis der Sprachkompetenz B2. In der Schweiz findet eine fachliche Überprüfung durch die MEBEKO, Medizinalberufekommission, und in Deutschland durch eine von der Ärztekammer eingesetzte Kommission aus Fachärzten statt.

Die Anerkennung wird durch die Ärztekammer der jeweiligen Bundesländer ausgestellt. Die Approbation wird auf Zeit oder unbefristet erteilt. Die funktionale Gleichstellung der Arzt- und Facharzttitel erfolgt auf der Grundlage der EU-Richtlinie 2005/36/EG eines in der EU erworbenen Hochschultitels. Die Schweiz hat sich diesem Abkommen angeschlossen.

 

Die Titel zum Facharzt, die außerhalb des EU-EFTA-Raumes erworben oder anerkannt worden sind, bedürfen gesonderter Voraussetzungen. In Deutschland kann der Nachweis über eine einjährige Tätigkeit im deutschsprachigen Raum ausreichen. In der Schweiz ist darüber hinaus die Anerkennung von der Anzahl an anhängigen Anerkennungsverfahren abhängig.