Spanische Pflegekräfte

Vermittlung von Pflegekräften

Der deutsch-spanische Personaldienstleister vermittelt Pflegekräfte aus Spanien und Südamerika. TTA bietet flexible Konzepte zur Integration von spanischen und südamerikanischen Pflegekräften mit der Sprachkompetenz A2/B2 in deutsche und Schweizer Krankenhäuser, Spitäler und Pflegeeinrichtungen. Die Personalvermittlung findet nach Deutschland, besonders nach Berlin, München, Köln, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt, Düsseldorf und in die Schweiz statt.

 

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Lernstufen

Das spanische und südamerikanische Berufsbild der Pflegefachkraft ist vollständig akademisiert und befindet sich auf europäischem Spitzenniveau. Das Studium der Pflegewissenschaften dauert bis 2008 drei Jahre und schließt mit der „diplomatura en enfermería“ ab.

 

Aufgrund der Erweiterung der medizinischen Behandlungspflege und durch die Integration in den europäischen Hochschulraum ist die Studienzeit in Spanien auf vier Jahre erhöht worden. Seit dem Jahr 2008 tragen spanische Pflegefachkräfte den Hochschultitel „grado en enfermería“. In Südamerika, insbesondere in den Ländern Venezuela, Kolumbien, Mexiko und Peru dauert das Studium "enfermería" und "técnico en enfermería" vier bzw. fünf Jahre. Das erweiterte Curriculum trägt der technischen Entwicklung in der Pflege Rechnung. Die medizinischen Fakultäten bilden die angehenden Pflegekräfte im Umgang mit der hoch technologischen Apparatemedizin und mit IT-basierten Diagnose- und Pflegeverfahren aus. Sie werden auf die Herausforderungen eines modernen Klinikalltages vorbereitet, in dem das Verständnis von komplexen Arbeitsprozessen die Voraussetzung für die Ausübung der Pflege geworden ist.

In der spanischen Pflege existiert neben dem Studium die ein bis zweijährige Berufsausbildung zur Pflegehilfskraft mit dem Titel "Auxiliar de enfermería". Die Pflegehilfskraft assistiert der Pflegefachkraft und dem behandelnden Arzt. Sie übernimmt die Essensausgabe, die Reinigung und die Grundpflege und verhält sich komplementär zur Pflegefachkraft, die in Absprache mit dem behandelnden Arzt für die Behandlungspflege, den Pflegeplan und die Pflegedokumentation zuständig ist.

 

Pflegekräfte aus Spanien und Südamerika

Der spanische Studiengang der Gesundheits- und Pflegewissenschaften beinhaltet die gleichen Lernfelder wie in der deutschen Ausbildung und dem Schweizer Studiengang. Er hat 240 Credit Points und mit durchschnittlich 4.050 Stunden ein Drittel mehr Theoriestunden als in der deutschen Ausbildung. Sämtliche Differenzierungsbereiche wie die Assistenz im OP, die Intensivpflege oder IMC werden durch das Studium und die postgradualen Studiengänge abgedeckt. Durch den gleichen bzw. höheren Stundenanteil und Professionalisierungsgrad ist das spanische Pflegestudium dem deutschen Berufstitel "Gesundheits- und Krankenpfleger/in" und dem Schweizer Abschluss "Bachelor of Science in der Pflege" funktional gleichgestellt. Die Anerkennung findet in der Schweiz über das Rote Kreuz und in Deutschland über die Anerkennungsstellen der Bundesländer statt. Die südamerikanischen Berufstitel werden in einem individuellen Verfahren von den Landesprüfungsämtern anerkannt. Außerhalb des Bologna-Raumes dauert der Anerkennungsprozess in etwa zwei Monate und führt in der Regel zur vollständigen Anerkennung.

 

Das Studium der Pflegewissenschaften ist ein interdisziplinäres Studium und weist eine enge Verbindung zwischen Theorie, Praxis und Wissenschaft auf. Wegen des Stundenanteils von mehr als 4.000h können sämtliche Differenzierungsbereiche abgedeckt werden. In den Wahlpflichtfächern und mit der Abschlussarbeit spezialisieren sich die Pflegekräfte. Durch das Studium werden die Pflegekräfte auf eine Tätigkeit in Krankenhäusern und Gesundheitszentren vorbereitet. Der Schwerpunkt liegt auf der medizinischen Behandlungspflege, in der Dokumentation und der Planung von Pflege. Der Personaldienstleister vermittelt deutschlandweit, insbesondere nach Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart und in die Schweiz.


Spanische und südamerikanische Pflegekräfte nach Deutschland und die Schweiz

Die spanischen und südamerikanische Pflegekräfte orientieren sich nach Deutschland und in die Schweiz, um ihre Kompetenzen zu erweitern und internationale Berufserfahrungen zu sammeln. Aufgrund der EU-Richtlinie 2005/36/EG zur funktionalen Gleichstellung eines in der EU erworbenen Hochschultitels sind die spanischen Studiengänge in Deutschland und der Schweiz gleichgestellt. Aus Südamerika bedarf es einer individuellen Prüfung mit sehr guten Chancen einer Anerkennung.

 

Voraussetzung für die vollständige Anerkennung ist die Sprachkompetenzstufe B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Die deutsch-spanische Personalvermittlung TTA organisiert Sprachkurse und rekrutiert aus den Pflegekräften medizinisches Personal für den deutschsprachigen Arbeitsmarkt, insbesondere für deutsche Krankenhäuser und Schweizer Spitäler. In diesem Umfeld schöpfen die Pflegekräfte ihr fachliches Potenzial aus. Mit 84% aller Pflegefachkräfte stellen Frauen den Großteil am medizinischen Personal dar.

Die Kandidaten verfügen über die Sprachkompetenzen A2/B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (Telc/Goethe Zertifikat). In Deutschland erhalten die Pflegekräfte ihre Anerkennung bei den zuständigen Anerkennungsstellen der Bundesländer oder den Landesprüfungsämtern. Die Anerkennungsverfahren dauern in der Regel zwei Monate. In der Schweiz ist das Schweizer Rote Kreuz, kurz SRK, zuständig.

 

In Deutschland arbeiten die Pflegekräfte aus Spanien und Südamerika als Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und in der Schweiz als diplomierte Pflegefachfrauen bzw. Pflegefachmänner mit dem Titel "Bachelor of Science in Pflege". Der Personaldienstleister TTA vermittelt die Pflegekräfte an spezialisierte Pflegeeinrichtungen und an die Fachabteilungen von Kliniken, Krankenhäusern und Spitälern. Die Vermittlung von Pflegekräften findet in ganz Deutschland, insbesondere im Raum München, Berlin, Stuttgart, Hamburg, Köln, Düsseldorf, Frankfurt und die Schweiz statt.